CULOTTE MIT STREIFEN / STRIPED CULOTTES (SELF-MADE)

Streifen – eine unendliche Geschichte. Hier präsentiere ich die grau-weiße Variante in Form meiner selbst genähten Culotte. Die habe ich zwar vor längerer Zeit schon einmal gezeigt. Aber jetzt habe ich sie völlig anders gestylt mit grauem Shirt und einer weißen Leinenweste. Dazu trage ich silberne Pantoletten, ein weißes Täschchen und Ethnoschmuck. Das ist ein Frühlingslook ganz nach meinem Geschmack! Gefällt er euch auch?

Stripes – a never ending story. This time I present a grey and white example in the shape of my self-made culottes. In fact I showed them some time ago already but this time I styled them completely different with a grey Tee and a white linnen vest. I´m wearing silver slip-ons, a white bag and Ethnic jewellery with it. I really fancy this spring look! Do you like it, too?

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Hose / Pants: Self-made

T-Shirt: H&M

Tasche / Bag: Galeria Kaufhof

Pantoletten / Slip-ons: Rohde (Sealand24)

Weste / Vest: C&A

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DAS WAR IN DER MANGO-TÜTE / THAT WAS INSIDE THE MANGO BAG

Wer meinen Reisebericht 20 TAGE UNTERWEGS II gelesen hat, erinnert sich vielleicht, dass ich in Barcelona shoppen war und ein Mango-Tütchen über die Rambla getragen habe.

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Die Modekette Mango kommt ja aus Spanien und ich konnte es mir – trotz Gepäckbeschränkung auf 20 kg und einem Koffer am Limit – nicht verkneifen, mal dort reinzuschauen. Der Laden war riesig und das Angebot natürlich auch. Deshalb ist es wohl nicht verwunderlich, dass ich auch schnell fündig wurde. Angebrochenes Duschgel, Sonnenschutzmittel usw. mussten dafür auf dem Schiff zurückbleiben.

Ihr wollt bestimmt wissen, was in der Tüte war. Voilá: Es war diese hübsche dunkelblaue Longbluse mit weißen Streifen. Sie ist so lang, dass man sie im Sommer als Kleid tragen kann.

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Longbluse / Long blouse: Mango

Ich trage sie aber vorerst mit weißer Zigarettenhose.

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Die Wedges habe ich mal bei Esprit erstanden, die Tasche bei Galeria Kaufhof. Die Hose stammt von P&C.

 

Those of you who read my travel report 20 TAGE UNTERWEGS II may probably remember that I went shopping in Barcelona and that I carried a Mango bag down the Rambla. Mango is a Spanish brand and I couldn´t resist – in spite of luggage restriction and a suitcase at its limit – to pop in. The store was of enormous dimensions and so was the range of offered clothes. So it´s not a big surprise that I instantly made a strike. Opened shower gel, sun protect etc. had to be left on the ship instead.

I bet you want to know what was inside the bag. Voilá: It was this pretty long blouse of a dark blue with white stripes (look above).

It´s long enough to function as a dress in summer. But I prefer wearing it with white cigarette pants for the moment. I purchased the Wedges at Esprit some time ago and the bag at Galeria Kaufhof. The pants are P&C.

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NICHT NUR COACHELLA / NOT ONLY COACHELLA

Endlich konnte ich mal wieder Fotos im Freien machen, ohne dass ich vom Winde verweht wurde oder die Kamera umgefallen ist!

Habe mir dieser Tage mal Gedanken zum Thema Festival gemacht. Man liest ja zur Zeit an jeder Ecke über Coachella. Und in allen Geschäften heißt die große Überschrift: Festivaloutfits. Diesen Hype habe ich in den vergangenen Jahren  gar nicht bemerkt. Vielleicht habe ich ihn ja verschlafen. Oder haben der Einzel- und der Online-Handel wieder einmal eine  neue Einnahmequelle entdeckt und suggerieren uns nun, dass wir ein Festivaloutfit (oder mehrere) brauchen?

Wie dem auch sei, dieser Boho-/Ethno-/Hippielook hat schon was. Ich habe diesen Style in den 60er und 70er Jahren schon getragen. Jaja, in der Mode kommt alles wieder! Die Gelegenheit, den Festivallook zu tragen, gibt es aber nicht nur in Coachella oder Glastonbury. Auch bei uns gibt es jede Menge Festivals oder Open Air Konzerte. In Köln z.B. fällt mir spontan ein: Rheinpark, Poller Wiesen, Fühlinger See, um nur 3 zu nennen. Ich brauche mir für solche Events eigentlich nichts Neues zu kaufen. Ich würde z.B. meinen schwarzen Jumpsuit tragen mit einem Streifenshirt und meinen Espadrilles. Dazu eine schwarze, selbst gemachte Basttasche und Ethnoschmuck. Wenn es abends kühl wird, ziehe ich meinen Ethnoponcho darüber. Na, bin ich so festivaltauglich? Was denkt ihr? (Ich habe aber noch andere Ideen!)

Finally I could shoot outdoors again without being dishevelled by the wind or the camera thrown over!

Thought about that festival thing the other day. Everywhere you go you read about Coachella. All around the shops you read: Festival outfits. I didn´t realize this hype at all in the past. May be I slept it away. Or is it an invention of the retail – or online trade to generate a new source of income and get us to believe that we need a festival outfit (or even two or three)?

Nevertheless, there´s something to be said for this Boho-/ Ethno-/ Hippielook. I wore this style in the sixties and seventies already. Oh well, everything is coming back in fashion. Actually there is many an occasion to wear a festival look, not only in Coachella or Glastonbury but here as well. We´ve got many festivals or open-air concerts, too. When I think about Cologne I know Rheinpark, Poller Wiesen, Fühlinger See, just to mention three of them. I don´t have to buy anything new for events like these. For example I would wear my black jumpsuit, a striped Tee, and my Espadrilles. A black, self-made bag of bast and Ethno jewelry go with it. When it´s getting colder in the evening I´d throw over my Ethno poncho. So, what do you think, am I prepared for a festival? (I´ve still got more ideas.)

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20 TAGE UNTERWEGS (II)

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Ausgangspunkt des zweiten Teils unserer Kreuzfahrt mit Mein Schiff 4 von TUI-Cruises ist Palma / Mallorca. Abends um 22.00 legen wir ab und nehmen Kurs auf Ajaccio / Korsika.

 

ZWEITER TEIL: MITTELMEER MIT IBIZA

Erster Tag: Seetag

Der Weg nach Korsika ist weit, deshalb ist der erste Tag unserer Anschlussreise wieder ein Seetag. Bei 25 Grad Außentemperatur ist ein halbschattiges Plätzchen auf dem Sonnendeck willkommen. Nach dem Frühstück werden die Ausflüge auf Korsika und in Rom vorgestellt. Nachmittags sehen wir einen Lektorenvortrag über Korsika und freuen uns schon auf morgen. Bis zum Abendessen machen wir es uns auf unserem Balkon gemütlich und lesen. Der Balkon ist auf der Steuerbordseite, und da wir nach Osten fahren, haben wir heute die Sonnenseite erwischt.

Abends geht´s ins Theater zu einer Show mit den berühmtesten Musicalmelodien.

 

Zweiter Tag: Ajaccio / Korsika

Wir waren vor ein paar Jahren schon einmal in Korsikas Hauptstadt und haben Napoleons Geburtshaus besucht und sind durch die Straßen gebummelt.

Heute machen wir einen Ausflug ins Hinterland der Insel und zur Prunelli-Schlucht und verfolgen das Flüsschen, bis es in einen Stausee mündet.

In den Bergen ist es völlig windstill und warm. Wir genießen korsische Spezialitäten (Schinken und Wurst von schwarzen Schweinen, die sich von Eicheln ernähren, Käse von Ziege, Schaf und Esel, dazu korsischen Wein – köstlich!) in einer kleinen Gaststätte,

erleben die wilde Natur mit dem betörenden Duft wilder Kräuter und blühender Pflanzen. Die Natur ist hier schon viel weiter als bei uns.

Die Straßen sind so schmal und steil, dass man manchmal besser nicht aus dem Fenster schaut und hofft, dass niemand entgegen kommt.

Als wir wieder am Schiff ankommen, werden wir mit der Marseilleise empfangen.

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Nachmittags bummeln wir durch Ajaccio und erinnern uns an die Plätze, die wir schon kennen.

 

 

Dritter Tag: Civitavecchia / Rom

Mein Schiff 4 macht heute in Civitaveccia fest, der Hafenstadt ca. 80 km nördlich von Rom. Das Städtchen selbst gibt nicht viel her. Daher haben wir einen Transfer nach Rom gebucht und erkunden die Heilige Stadt auf eigene Faust zu Fuß. Auch dieses Mal ist die Schlange vor dem Petersdom so lang, dass wir darauf verzichten hinein zu kommen. Das Gleiche gilt für die Vatikanischen Museen mitsamt der Sixtinischen Kapelle. Es sind wahnsinnig viele Pilgergruppen hier. Rom bereitet sich nämlich auf die Feierlichkeiten zum Heiligen Jahr vor. Deshalb ist auch schon einiges abgesperrt.

Beim nächsten Rombesuch werden wir uns ausschließlich damit befassen.

Wir aber noch andere Ziele auf dem Zettel: Piazza del Popolo,

Piazza di Spagna, Spanische Treppe (leider abgesperrt!),

Via Condotti,

Campo de Fiori, Engelsburg –

auf dem Weg dorthin sehen wir, wo in Rom Mode gelehrt wird (Schock lass nach!).

Da wir bereits mehrmals in Rom waren,  können wir uns heute auf diese Ziele beschränken.

Abends schmerzen die Füße. Wir besuchen noch die Rockshow ´Rock the boat`. Das Show-Ensemble an Bord ist wirklich toll!!

 

Vierter Tag: La Spezia

Den heutigen Tag lassen wir langsam angehen. Wir schauen uns den Start vom GP in Shanghai im Fernseher an, frühstücken ausgedehnt und gehen erst nach dem Mittagessen von Bord. Nachdem der Shuttle-Bus uns zum Ausgang des Handels- und Fährhafens gebracht hat, schlendern wir über die wunderschöne, mit Palmen gesäumte Uferpromenade entlang des kleinen Yachthafens.

Die ligurische Stadt am Eingang der Toskana hat den typischen italienischen Flair. Leider ist heute ein recht trüber Tag.

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Da heute Sonntag ist, ist es ruhig in der Stadt. Außer ein paar Geschäften, Cafés und Restaurants ist alles geschlossen.

Abends schauen wir uns einen Vortrag über Monaco, unser nächstes Ziel, an. Danach ist Comedy -Time. Nach dem obligatorischen Gute-Nacht-Drink geht´s ins Bett.

 

Fünfter Tag: Monaco

Monaco empfängt uns mit strahlendem Sonnenschein und frühlingshafter Temperatur. Die 25 Grad fühlen sich jedoch durch den kräftigen Wind kühler an. Mein Schiff 4 liegt direkt am Yachthafen und wir können bereits von unserer Kabine aus das Panorama der Stadt bewundern.

Hier laufen schon die Vorbereitungen für den Grand Prix in gut 4 Wochen. Die meisten Tribünen sind schon aufgebaut und wir können durch die Boxengasse und an der Startaufstellung entlang gehen.

Wir schlendern am Yachthafen entlang,

vorbei am Theater Princesse Grace, dann zum Casino,

am Café de Paris vorbei

und erreichen das Metropole, ein exclusives, unterirdisches Shoppingcenter auf 3 Etagen.

Im kleinen Park gegenüber, den Jardins du Casino, ruhen wir uns ein wenig aus und weiter geht´s zu den Pavillons Monte-Carlo, wo ich mir an den Schaufenstern der Designer-Läden  die Nase platt drücke.

Eigentlich wollte ich noch in die Altstadt, aber das machen die Füße nicht mehr mit. Ich war allerdings vor Jahren schon einmal dort. Nachmittags erholen wir uns auf unserem sonnigen Balkon.

Heute gehen wir zeitig zu Bett, weil morgen ein großer Ausflug auf dem Programm steht.

 

Sechster Tag: La Seyne (Toulon) / Marseille

In La Seyne Sur Mer in der Nähe von Toulon machen wir heute morgen fest. Bei wolkenlosem Himmel fahren wir in die ca. 60 km entfernte Hafenstadt Marseille, die zweitgrößte Stadt Frankreichs. Dort besuchen wir zunächst die Basilika Notre Dame de la Garde mit ihrer goldenen Marienstatue auf dem Glockenturm, hoch über der Stadt auf einem Berg gelegen, mit wunderschönen Gold-Mosaiken im Innern.

Von dort oben hat man einen tollen 360 Grad-Blick auf die Stadt. Wir sehen die Gefängnisinsel D`If, die aus dem Roman Der Graf von Monte Christo bekannt ist.

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Außerdem den alten Yachthafen, der 3000 Boote aufnehmen kann,

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die Bastionen zu beiden Seiten der Hafeneinfahrt,

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die Kathedrale,

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das Stadion von Olympic Marseille,

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– kurzum: die ganze Stadt liegt uns zu Füßen.

Später fahren wir hinunter, spazieren an der Oper vorbei zum Hafen,

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gehen über den Fischmarkt und zum großen Spiegeldach des Architekten Norman Foster, der auch die Kuppel des Berliner Reichstages entworfen hat.

Wir schauen noch einmal von unten auf die Basilika,

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gehen am Rathaus vorbei

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und von dort in die Stadt zur Galerie La Fayette. Danach ist es schon wieder Zeit, durch die wunderschöne Landschaft der Provence zum Schiff zurück zu fahren.

Bis zum Abend genießen wir die sonnige Aussicht vom Balkon auf das Städtchen La Seyne, zu dessen Altstadt man sich mit einem Shuttle-Boot bringen lassen kann.

Abends lassen wir uns von der Show ´Das Lied der Gezeiten` verzaubern.

 

Siebter Tag: Seetag / Barcelona

Den heutigen Tag verbringen wir auf dem Schiff. Wir schauen uns die Ausflugspräsentation für Ibiza an, später besuchen wir die technisch-nautische Fragestunde, in der der Kapitän Fragen zum Schiff beantwortet. Ich leiste mir einen Friseurbesuch mit Blick auf´s Meer, und ansonsten genießen wir das Sonnendeck. Man hat uns schon Informationen zur Rückreise in die Kabine gelegt. Ein untrügliches Zeichen, dass unser Abenteuer bald zu Ende geht.

Abends sehen wir im Klanghaus die Comedy ´Chili & Schoten`.

Es gibt heute noch eine Besonderheit: das Schiff legt nämlich schon abends in Barcelona an und bleibt bis zum nächsten Abend.

 

Achter Tag: Barcelona

Mal was ganz Neues: Es regnet in Strömen. Eigentlich wollten wir morgens gleich los, um die Stadt noch einmal auf eigene Faust zu erkunden. Wir waren ja vor gut einer Woche ja schon einmal hier. Jetzt warten wir erst einmal ab, bis sich das Wetter bessert und gehen erst nachmittags los. Wir gehen noch mal zum Hafen.

Dann von der Kolumbus-Statue aus einmal die Rambla rauf und runter. Das ist nämlich letzte Woche etwas zu kurz gekommen.

Auch die Markthalle ´La Boqueria´ ist einen Besuch wert.

Ein klitzekleiner Abstecher zu Mango (die Modekette kommt ja aus Spanien) muss auch sein. So ein großes Mango habe ich noch nie gesehen! (Was in meiner Tüte ist, werde ich später einmal zeigen!)

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Neunter Tag: Ibiza

Die ehemalige Hippieinsel ist auch heute noch  ein Touristenmagnet. Auch für die Superreichen…

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Wir bummeln durch Ibiza-Stadt und lassen die Eindrücke auf uns wirken. Ibiza hat einen ganz besonderen Charme mit den weißen Häusern und den hübschen Gassen.

In den kleinen Läden, die es einem nicht leicht machen, daran vorbei zu gehen (Gepäckbeschränkung), zeigt sich der typische Ibiza-Style.

Überall findet man interessante Fotomotive.

 

 

Zehnter Tag: Palma (Rückreise)

Am nächsten Morgen wachen wir wieder in Palma auf. Um 8.00 Uhr bringt uns der Transferbus zum Flughafen. Nach nur 2 Stunden Flug landen wir im kalten Düsseldorf. Nun hat uns der Alltag wieder.

Das war eine wunderschöne Reise mit enorm vielen Eindrücken, die beim Bearbeiten der Fotos noch einmal verarbeitet und vertieft werden können. Eins steht für uns fest: Die nächste Kreuzfahrt kommt bestimmt, uns hat nämlich das Kreuzfahrt-Virus erwischt!

Ich bedanke mich noch einmal herzlich bei TUI-Cruises für die freundliche Kooperation!

 

 

SELF-MADE: CHECKS AND FLOWERS

Karos in Rot und Schwarz sind schon seit längerem sehr angesagt, und Blumenmuster sind ja sowieso ein Dauerbrenner. Was lag also näher, als diese beiden Trends in einem Kleid zu vereinen. Der Blumenstoff, den ich für die Raglanärmel, die Knopfleiste und die Taschenbeutel verwendet habe, ist ein Chiffon. Der Karostoff besteht aus Baumwolle und hat einen leichten Crincle-Effekt. An Ausschnitt, Saum und den Taschen habe ich rote Akzente gesetzt. Der Saum ist hinten etwas länger gearbeitet und an den Seiten abgerundet, so wie es momentan modern ist.

Checks in red and black have been quite popular for some time, and floral prints are a long runner anyway. So the idea of putting together these two trends suggested itself. The floral fabric which I used for the raglan sleeves, the button tape and the pockets is a chiffon. The checked fabric is of cotton with a bit of a crincle effect. I put red accents on the neckline, the hem and the pockets. The backside of the hem is a bit longer than the front, as it´s fashionable this season.

 

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