20 TAGE UNTERWEGS (II)

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Ausgangspunkt des zweiten Teils unserer Kreuzfahrt mit Mein Schiff 4 von TUI-Cruises ist Palma / Mallorca. Abends um 22.00 legen wir ab und nehmen Kurs auf Ajaccio / Korsika.

 

ZWEITER TEIL: MITTELMEER MIT IBIZA

Erster Tag: Seetag

Der Weg nach Korsika ist weit, deshalb ist der erste Tag unserer Anschlussreise wieder ein Seetag. Bei 25 Grad Außentemperatur ist ein halbschattiges Plätzchen auf dem Sonnendeck willkommen. Nach dem Frühstück werden die Ausflüge auf Korsika und in Rom vorgestellt. Nachmittags sehen wir einen Lektorenvortrag über Korsika und freuen uns schon auf morgen. Bis zum Abendessen machen wir es uns auf unserem Balkon gemütlich und lesen. Der Balkon ist auf der Steuerbordseite, und da wir nach Osten fahren, haben wir heute die Sonnenseite erwischt.

Abends geht´s ins Theater zu einer Show mit den berühmtesten Musicalmelodien.

 

Zweiter Tag: Ajaccio / Korsika

Wir waren vor ein paar Jahren schon einmal in Korsikas Hauptstadt und haben Napoleons Geburtshaus besucht und sind durch die Straßen gebummelt.

Heute machen wir einen Ausflug ins Hinterland der Insel und zur Prunelli-Schlucht und verfolgen das Flüsschen, bis es in einen Stausee mündet.

In den Bergen ist es völlig windstill und warm. Wir genießen korsische Spezialitäten (Schinken und Wurst von schwarzen Schweinen, die sich von Eicheln ernähren, Käse von Ziege, Schaf und Esel, dazu korsischen Wein – köstlich!) in einer kleinen Gaststätte,

erleben die wilde Natur mit dem betörenden Duft wilder Kräuter und blühender Pflanzen. Die Natur ist hier schon viel weiter als bei uns.

Die Straßen sind so schmal und steil, dass man manchmal besser nicht aus dem Fenster schaut und hofft, dass niemand entgegen kommt.

Als wir wieder am Schiff ankommen, werden wir mit der Marseilleise empfangen.

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Nachmittags bummeln wir durch Ajaccio und erinnern uns an die Plätze, die wir schon kennen.

 

 

Dritter Tag: Civitavecchia / Rom

Mein Schiff 4 macht heute in Civitaveccia fest, der Hafenstadt ca. 80 km nördlich von Rom. Das Städtchen selbst gibt nicht viel her. Daher haben wir einen Transfer nach Rom gebucht und erkunden die Heilige Stadt auf eigene Faust zu Fuß. Auch dieses Mal ist die Schlange vor dem Petersdom so lang, dass wir darauf verzichten hinein zu kommen. Das Gleiche gilt für die Vatikanischen Museen mitsamt der Sixtinischen Kapelle. Es sind wahnsinnig viele Pilgergruppen hier. Rom bereitet sich nämlich auf die Feierlichkeiten zum Heiligen Jahr vor. Deshalb ist auch schon einiges abgesperrt.

Beim nächsten Rombesuch werden wir uns ausschließlich damit befassen.

Wir aber noch andere Ziele auf dem Zettel: Piazza del Popolo,

Piazza di Spagna, Spanische Treppe (leider abgesperrt!),

Via Condotti,

Campo de Fiori, Engelsburg –

auf dem Weg dorthin sehen wir, wo in Rom Mode gelehrt wird (Schock lass nach!).

Da wir bereits mehrmals in Rom waren,  können wir uns heute auf diese Ziele beschränken.

Abends schmerzen die Füße. Wir besuchen noch die Rockshow ´Rock the boat`. Das Show-Ensemble an Bord ist wirklich toll!!

 

Vierter Tag: La Spezia

Den heutigen Tag lassen wir langsam angehen. Wir schauen uns den Start vom GP in Shanghai im Fernseher an, frühstücken ausgedehnt und gehen erst nach dem Mittagessen von Bord. Nachdem der Shuttle-Bus uns zum Ausgang des Handels- und Fährhafens gebracht hat, schlendern wir über die wunderschöne, mit Palmen gesäumte Uferpromenade entlang des kleinen Yachthafens.

Die ligurische Stadt am Eingang der Toskana hat den typischen italienischen Flair. Leider ist heute ein recht trüber Tag.

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Da heute Sonntag ist, ist es ruhig in der Stadt. Außer ein paar Geschäften, Cafés und Restaurants ist alles geschlossen.

Abends schauen wir uns einen Vortrag über Monaco, unser nächstes Ziel, an. Danach ist Comedy -Time. Nach dem obligatorischen Gute-Nacht-Drink geht´s ins Bett.

 

Fünfter Tag: Monaco

Monaco empfängt uns mit strahlendem Sonnenschein und frühlingshafter Temperatur. Die 25 Grad fühlen sich jedoch durch den kräftigen Wind kühler an. Mein Schiff 4 liegt direkt am Yachthafen und wir können bereits von unserer Kabine aus das Panorama der Stadt bewundern.

Hier laufen schon die Vorbereitungen für den Grand Prix in gut 4 Wochen. Die meisten Tribünen sind schon aufgebaut und wir können durch die Boxengasse und an der Startaufstellung entlang gehen.

Wir schlendern am Yachthafen entlang,

vorbei am Theater Princesse Grace, dann zum Casino,

am Café de Paris vorbei

und erreichen das Metropole, ein exclusives, unterirdisches Shoppingcenter auf 3 Etagen.

Im kleinen Park gegenüber, den Jardins du Casino, ruhen wir uns ein wenig aus und weiter geht´s zu den Pavillons Monte-Carlo, wo ich mir an den Schaufenstern der Designer-Läden  die Nase platt drücke.

Eigentlich wollte ich noch in die Altstadt, aber das machen die Füße nicht mehr mit. Ich war allerdings vor Jahren schon einmal dort. Nachmittags erholen wir uns auf unserem sonnigen Balkon.

Heute gehen wir zeitig zu Bett, weil morgen ein großer Ausflug auf dem Programm steht.

 

Sechster Tag: La Seyne (Toulon) / Marseille

In La Seyne Sur Mer in der Nähe von Toulon machen wir heute morgen fest. Bei wolkenlosem Himmel fahren wir in die ca. 60 km entfernte Hafenstadt Marseille, die zweitgrößte Stadt Frankreichs. Dort besuchen wir zunächst die Basilika Notre Dame de la Garde mit ihrer goldenen Marienstatue auf dem Glockenturm, hoch über der Stadt auf einem Berg gelegen, mit wunderschönen Gold-Mosaiken im Innern.

Von dort oben hat man einen tollen 360 Grad-Blick auf die Stadt. Wir sehen die Gefängnisinsel D`If, die aus dem Roman Der Graf von Monte Christo bekannt ist.

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Außerdem den alten Yachthafen, der 3000 Boote aufnehmen kann,

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die Bastionen zu beiden Seiten der Hafeneinfahrt,

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die Kathedrale,

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das Stadion von Olympic Marseille,

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– kurzum: die ganze Stadt liegt uns zu Füßen.

Später fahren wir hinunter, spazieren an der Oper vorbei zum Hafen,

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gehen über den Fischmarkt und zum großen Spiegeldach des Architekten Norman Foster, der auch die Kuppel des Berliner Reichstages entworfen hat.

Wir schauen noch einmal von unten auf die Basilika,

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gehen am Rathaus vorbei

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und von dort in die Stadt zur Galerie La Fayette. Danach ist es schon wieder Zeit, durch die wunderschöne Landschaft der Provence zum Schiff zurück zu fahren.

Bis zum Abend genießen wir die sonnige Aussicht vom Balkon auf das Städtchen La Seyne, zu dessen Altstadt man sich mit einem Shuttle-Boot bringen lassen kann.

Abends lassen wir uns von der Show ´Das Lied der Gezeiten` verzaubern.

 

Siebter Tag: Seetag / Barcelona

Den heutigen Tag verbringen wir auf dem Schiff. Wir schauen uns die Ausflugspräsentation für Ibiza an, später besuchen wir die technisch-nautische Fragestunde, in der der Kapitän Fragen zum Schiff beantwortet. Ich leiste mir einen Friseurbesuch mit Blick auf´s Meer, und ansonsten genießen wir das Sonnendeck. Man hat uns schon Informationen zur Rückreise in die Kabine gelegt. Ein untrügliches Zeichen, dass unser Abenteuer bald zu Ende geht.

Abends sehen wir im Klanghaus die Comedy ´Chili & Schoten`.

Es gibt heute noch eine Besonderheit: das Schiff legt nämlich schon abends in Barcelona an und bleibt bis zum nächsten Abend.

 

Achter Tag: Barcelona

Mal was ganz Neues: Es regnet in Strömen. Eigentlich wollten wir morgens gleich los, um die Stadt noch einmal auf eigene Faust zu erkunden. Wir waren ja vor gut einer Woche ja schon einmal hier. Jetzt warten wir erst einmal ab, bis sich das Wetter bessert und gehen erst nachmittags los. Wir gehen noch mal zum Hafen.

Dann von der Kolumbus-Statue aus einmal die Rambla rauf und runter. Das ist nämlich letzte Woche etwas zu kurz gekommen.

Auch die Markthalle ´La Boqueria´ ist einen Besuch wert.

Ein klitzekleiner Abstecher zu Mango (die Modekette kommt ja aus Spanien) muss auch sein. So ein großes Mango habe ich noch nie gesehen! (Was in meiner Tüte ist, werde ich später einmal zeigen!)

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Neunter Tag: Ibiza

Die ehemalige Hippieinsel ist auch heute noch  ein Touristenmagnet. Auch für die Superreichen…

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Wir bummeln durch Ibiza-Stadt und lassen die Eindrücke auf uns wirken. Ibiza hat einen ganz besonderen Charme mit den weißen Häusern und den hübschen Gassen.

In den kleinen Läden, die es einem nicht leicht machen, daran vorbei zu gehen (Gepäckbeschränkung), zeigt sich der typische Ibiza-Style.

Überall findet man interessante Fotomotive.

 

 

Zehnter Tag: Palma (Rückreise)

Am nächsten Morgen wachen wir wieder in Palma auf. Um 8.00 Uhr bringt uns der Transferbus zum Flughafen. Nach nur 2 Stunden Flug landen wir im kalten Düsseldorf. Nun hat uns der Alltag wieder.

Das war eine wunderschöne Reise mit enorm vielen Eindrücken, die beim Bearbeiten der Fotos noch einmal verarbeitet und vertieft werden können. Eins steht für uns fest: Die nächste Kreuzfahrt kommt bestimmt, uns hat nämlich das Kreuzfahrt-Virus erwischt!

Ich bedanke mich noch einmal herzlich bei TUI-Cruises für die freundliche Kooperation!

 

 

9 Gedanken zu “20 TAGE UNTERWEGS (II)

  1. Hallo Irene,
    wie schon zu erwarten, war auch der 2. Teil Deines Berichts hochinteressant, auch der schönen Fotos wegen. Manche Stationen Eurer Reise haben wir schon ohne Schiff erlebt. Vielleicht wird es auch bei uns noch einmal etwas mit einer Kreuzfahrt. Es hört sich wirklich alles Klasse an.
    Gruss Jutta

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    Antwort
  2. Pingback: DAS WAR IN DER MANGO-TÜTE / THAT WAS INSIDE THE MANGO BAG | Reni´s Odds and Sods

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